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AUFGedichte, Lieder und Geschichten

Schönes Graflinger Tal
von Adalbert Hartmann aus seinem Buch:

Jeder Tag ist ein Gedicht

Im Tale des Glückes wohne ich,
Berge und Wälder umschließen mich,
halten mich fest im grünen Schoß;
liebliches Tal, du bist mein Los.

Welch wunderschöner Rundblick hier,
Auen und Wiesen gefallen mir!
Mischwald leuchtet im Sonnenschein;
hier möcht` ich gern für immer sein.


s´Graflinger Liadl

"Uraufführung" am 05.02.1961 bei einer Versammlung der "Familiengemeinschaft" - im Gasthaus Krönauer
von Pfarrer Josef Waindinger

1.
Grüaß gott, ihr liabn Leut !
Iatz singma enk was für
von unserm schöna Grafling,
den Graflinger san wir.
Die Landscharft, die is herrlich,
sie kannt net schöner sein
mehr......


Die Waffenschmiedstochter von Grafling

In Grafling erzählt man sich noch heute die romantische Geschichte von einer Waffenschmiedstochter aus Arzting, die so schön und so brav und so klug war, dass sich ein Graf vom Ulrichsberg in sie verliebte und sie gegen alle Widerstände der eigenen Familie, aber auch des Waffenschmiedes heiratete; die Mutter des Grafen habe das Mächen seiner Anmut und seiner sittlichen Zucht wegen dann doch mit offenen Armen aufgenommen.

Das Todesansagen von Grafling

In Grafling hat´s den einzigen Buben eines Landwirts gleich am ersten Tag des 1. Weltkriegs weggeholt; mit schrecklicher Angst ist der Bursch ausgezogen, er hat garnicht lange genug Abschied vom Elternhaus, von Vieh, Feld und Wald nehmen können, und er hat schaurige Andenken aus dem Krieg heimgeschickt: Granatsplitter und Geschosse, die der Bauer allesamt in ein Kasterl verschlossen hat. Aber als der Vater an einem Sonntag das Kasterl aufgeschossen hat, um für den Kirchweg die Sackuhr herauszunehmen, liegt auf der Fotografie des Buben ein englisches Geschoss und zeigt genau auf die Stirn des Buben - und am Sonntag darauf ist das wieder so, wenngleich der Bauer aufgeräumt hat. Nun hat er bereits Angst bekommen, hat das Kasterl verschlossen, eine Petschaft übers Schloss gemacht, und doch war´s am folgenden Sonntag nicht anders, so dass der Vater wie das ganze Hausvolk gewußt haben: die Geisterhände hat der Bub selbst ausgestreckt und den Tod angesagt. Und richtig ist es so gekommen, denn noch in der folgenden Woche kommt der traurige Brief mit der Mitteilung, dass der Bub gefallen ist; ein Packerl bringt dann die Mütze und genau durch ihren vorderen Rand ist ein englisches Geschoss gedrungen und hat den Buben mitten in die Stirne getroffen.